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Pyjama Tage

24. Januar 2016

innere ruhe

Ich gieße mir einen Tee auf und atme den Duft der Kräutermischung ein. Im Pyjama gekleidet und mit der heißen Tasse zwischen den Händen, schlürfe ich ins Wohnzimmer und nehme Platz auf unserem großen selbstgebauten Kuschelsofa. Ich genieße die Stille! Der Fernseher ist aus, das Handy ist aus und es läuft auch keine Musik. Lediglich das Schnurren meines Katers, der gemütlich eingerollt auf dem Schaukelstuhl schläft, nehme ich wahr. Ich atme tief in mich hinein und genieße den Moment der Ruhe.

Normalerweise finde ich solche Momente am besten, wenn ich mich in der Natur aufhalte, am liebsten im tiefsten Wald oder auf einem Berggipfel, aber ich habe gelernt, mir diese Auszeiten auch zu Hause zu verschaffen und mich den Ablenkungen, die so oft nach einem rufen, zu widerstehen. Ich verfalle in eine Art meditativen Zustand und habe ein Date mit meinem inneren Frieden. So stärke ich die Heilkräfte meiner Seele und entfalte mein wahres Wesen, was letztlich unerlässlich ist um Harmonie und Glück zu spüren.

Generell vermeide ich es mittlerweile, mich dieser krassen Reizüberflutung, mit welcher wir jeden Tag konfrontiert werden, auszusetzen. Ich habe gelernt bewusst zu wählen, was ich mir anschauen möchte und was mir einen Mehrwert bietet. Bullshit Informationen möchte ich nicht in mich eindringen lassen und somit vermeide ich Zeitschriften, Bücher, TV-Programme, Websiten und Co, die nicht mehr zu bieten haben. Denn ob wir wollen oder nicht, jede Informationen wird von uns aufgenommen und verarbeitet. Dabei nehmen wir aber nur einen kleinen Teil ganz bewusst war; die große Masse an Infos hingegen wird unbewusst aufgenommen und landet schnurstracks in unserem Unterbewusstsein, wo es ebenfalls zu Verarbeitungsprozessen kommt, welche dann zu der altbekannten inneren Unruhe führen.

Wie auch immer, ich verbringe hin und wieder gern mal einen ganzen Tag zu Hause. Dann bleibt der Pyjama nach dem Aufstehen an, bis ich wieder ins Bett gehe und meine Haare sind wirklich out of Bed Look ohne das ich dafür eine Stunde vor dem Spiegel stehen musste. Es herrscht dann auch nicht den ganzen Tag absolute Stille, vielmehr lese ich an solchen Tagen gerne ein gutes Buch, höre Musik zum Beispiel von Yann Tiersen oder schaue gute Dokumentationen.

Mich würde interessieren, wie ihr eure Momente der Ruhe gestaltet und ob für euch Auszeiten vom Alltag genauso wichtig sind, wie für mich…

Übrigens hatte ich mir für diesen Beitrag schon vorab Fotos vorgestellt auf denen ich passend und authentisch einen Pyjama trage. Leider hatte ich tatsächlich keinen einzigen zweiteiligen klassischen Schlafanzug und so habe ich Glück gehabt, dass ich die Möglichkeit bekam, mir ein schönes, gemütliches Kuschelteil bei Grundstoff auszusuchen. Dieser Online-Shop passt ganz wunderbar zu meinen Prinzipien, da lediglich Kleidung aus fairer und nachhaltiger Produktion angeboten wird. Mein schmuckes Teil ist von Living Crafts und falls Interesse besteht, hier mal der Link.

An dieser Stelle auch noch mal ein großes Dankeschön an Grundstoff, dass ihr meinen Beitrag und mich unterstützt habt.

grüne mode

 

 

 

 

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4 Comments

  • Reply Fiona 26. Januar 2016 at 16:08

    Ach wie wahr – es gibt doch nichts schöneres. Ich liebe es auch so sehr einfach mal abschalten zu können. Das Kissen ist echt cool – passt ja mega 😉
    Liebe Grüße, Fiona THEDASHINGRIDER.com

  • Reply liebe was ist 25. Januar 2016 at 19:40

    liebe Rebecca,
    das klingt nach einem herrlichen Sonntagsgefühl! 🙂
    früher, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, gab es solche Sonntage auch für mich sehr häufig, aber jetzt wo du mich daran erinnerst, fällt mir erst auf, dass ich das Jahren nicht hatte … vermutlich, weil ihn nun in meinem eigenen Leben so viele Verpflichtungen habe, dass gar keine Zeit dafür bleibt. dabei sollte man sich genau diese Zeit einfach nehmen dürfen. um abzuschalten, Mensch zu sein, Leben zu genießen.

    danke für diese bezaubernde Inspiration und Erinnerung, du Liebe!
    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  • Reply Kea 24. Januar 2016 at 18:19

    Ein schöner Beitrag! Und ja, mir sind diese Momente eigentlich genauso heilig wie dir und ich hab sie auch am liebsten und leichtesten in der Natur. Aber wie ich dich da so sitzen sehe, in deinem Kuschel-Pyjama wird mir klar, dass ich mir diese Auszeiten dringend auch Zuhause nehmen muss. Danke fürs dran Erinnern. Drück dich! – Fühlt sich bestimmt flauschig an 🙂

    • Reply beccs@ruhrstyle 25. Januar 2016 at 20:44

      Liebe Kea,

      das solltest du unbedingt tun, aber dazu habe ich dir ja schon etwas unter deinem letzten Post geschrieben. 🙂

      Oh ja, der Pyjama ist wirklich sehr kuschelig und das macht das gemütliche faulenzen noch viel angenehmer. 😉

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