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Ich bin ne scheiß Fashion Bloggerin

15. Mai 2016

streetstylegermany

Das, was ich mitteilen möchte, könnte ich in drei oder vier Sätzen niederschreiben, aber dann wäre mein Beitrag nicht Seo – optimiert und das ist bekanntermaßen das A und O. Außerdem schweife ich gerne mal aus und ab, was vielleicht auch ein Problem ist, wobei das natürlich eine Ansichtssache ist, wie so ziemlich alles eigentlich. Auch dieser Beitrag ist Ansichtssache, aber hier schreibe ich ja meine Meinung nieder und die ist, wie sie ist.

Vor einiger Zeit habe ich einen Post auf einem anderen Blog gelesen, in welchem beschrieben wird, was eine gute Fashion Bloggerin ausmacht und auch, wenn es nicht um mich persönlich ging, habe ich mich durchaus angesprochen gefühlt. Die Worte griffen mich an und schrien mir regelrecht ins Gesicht: „du bist eine scheiß Fashion Bloggerin, weil du keine Ahnung hast.“ Harte Kost, aber wenn ich es ganz objektiv betrachte, ist viel Wahres daran. Ich kenne weder die meisten Designer der Fashion Week, noch weiß ich, was gerade so alles in and out ist. Die neusten Trends zu kennen, sei unheimlich wichtig, so heißt es, da man sonst absolut kein recht hat mitzureden. Ich frage mich da ja immer, wie all die Fashion Blogger, die sich auch gerne mal als Trendsetter bezeichnen, diesem Wort gerecht werden, wenn sie nur das tragen, was schon Trend ist und was bereits in den tollen Shops ausgebreitet auf der Stange hängt, aber gut!?! Ich gebe also zu, ich habe keine Ahnung und das liegt wohl daran, dass mich Trends auch eher in einem ganz geringen Maße, bis gar nicht, interessieren.

Ehrlich gesagt, bekomme ich immer erst dann mit, was gerade der geilste Scheiß ist, wenn ich auf Instagram ein wenig rumscrolle und in etwas 300 Mal Bilder mit der selben beschissenen Tasche sehe. So habe ich zum Beispiel auch erfahren, dass es momentan echt funny ist, als Postbote rumzulaufen. Etliche Bilder mit DHL Shirts stalken meinen Account und ich kann nicht dagegen tun. Als die Tage der Paketmann vor meiner Tür stand habe ich ihm erst einmal erzählt, dass er voll im Trend liegt, aber er wusste nicht wovon ich rede und fühlte sich ein wenig verarscht. Nächstes Mal zeige ich ihm die ganzen Bilder auf Instagram und ich hoffe er ist mir dann nicht mehr böse.

streetstyle

Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Jeder Blogger der professionell ist, oder sein möchte, pflegt sein Instagram-Profil mit leidenschaftlicher Hingabe. Jedes Bild ist perfekt arrangiert und der Account so wunderbar hell und so wunderbar clean, dass ich mich tatsächlich ab und an geblendet und geneigt fühle, eine Sonnenbrille aufzusetzen. Ich weiß, ich weiß, das ist auch wieder reine Ansichtssache und auf dem Zug der Überbelichtung mitzufahren ist mit Sicherheit auch nur wieder mehr als professionell, denn schließlich kommt es bei der Masse gut an und das ist wichtig und ernst zu nehmen, um eine gute Reichweite aufzubauen, die wiederum auch wichtig ist um gute Kooperationen an Land zu ziehen. Massentauglichkeit führt schneller zum Erfolg und viele träumen nun einmal davon, eine zweite Leandra Medine zu sein. Mein Profil ist alles andere als erfolgreich! Es ist wenig strukturiert, weil mein Leben nun mal so ist. Ich bin mal hier, mal dort und manchmal nirgends. Sportfotos gibt es bei mir gar nicht, da ich mir sicher bin, dass niemand meinen Tomatenkopf sehen möchte, den ich nun einmal auf meinem Hals habe, wenn ich mich beim Yoga, wie eine Brezel verbiege. Auch mein Mittagessen, kann ich nie besonders gut in Szene setzen, denn wenn ich koche, stehen schon die hungrigen Mäuler neben mir, denen so ziemlich Latte ist, ob der Teller nach Foodporn aussieht oder nicht. Außerdem mache ich meine Outfit Bilder selten an spektakulären Orten, sondern da wo ich mich halt gerade aufhalte. Ich muss dazu schreiben, dass Gelsenkirchen auch nicht gerade mit seiner fantastischen Architektur oder Natur glänzen kann. Aufgrund all dieser Fakten ist mein Profil also nicht clean wie Heidi Klum, sondern dreckig wie Kate Moss und who cares? Genau, niemanden.

Ein weiterer Trend, der mir nichts als graue Haare beschert, ist Snapchat! Was um Gottes Willen ist das und warum finden es so viele gut? Mal im Ernst, „ich esse gerade ein Eis“ ist die Aussage in einem klitzekleinen Video. What?  Ich frage voller Ernsthaftigkeit und frei von Ironie und Sarkasmus, was soll das?  Wer möchte das sehen und warum? Vielleicht sollte ich mich auch mal dabei filmen, wie ich gleich meinen super leckeren veganen Burger vertilge. Oder besser noch, ich filme die Gurke, die mir mit Sicherheit wieder 10 Mal von meinem Linsenbratling rutschen wird. Oder mein Gesicht, wenn ich nach dem fünften Mal Gurke wieder auf Bratling klatschen, langsam sauer werde und den Burger verfluche. Oder doch lieber die Gurke, wie sie mich auslacht? Hashtag howveganseat! Ist das zu realistisch?

Ganz ehrlich, wenn all diese Dinge wichtig sind um einen guten Fashion Blog zu betreiben, dann bin ich echt ne verdammte, miserable scheiß Fashion Bloggerin.

sustainableoutfit

 

 

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31 Comments

  • Reply VOM KONFORMEN HUSSELN ALS YOUTUBER UND BLOGGER| BERLIN | Margarete Margarete 17. Juni 2016 at 8:17

    […] Weitere Beiträge auf anderen Blogs: Ich bin ne scheiß Fashion Bloggerin […]

  • Reply Margarete 17. Juni 2016 at 8:02

    Hi!

    Dein Artikel ist mega gut und passt hervorragend zu meinem Statement zum Thema „Vom Husseln der Blogger“
    Viele Blogger rennen dem hinterher, was die breite Masse haben will und verausgabt und verbiegt sich dabei völlig.

    Beste Grüße
    Margarete

    • Reply beccs@ruhrstyle 17. Juni 2016 at 8:30

      Liebe Margarete,

      ich freue mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt. Leider hast du recht, es ist oft so, dass Blogger sich zwanghaft in der Mainstream Gruppe einfügen um erfolgreich zu sein. Ganz besonders fällt mir diese Vorgehensweise bei reinen Instagram Bloggern auf. Schlimmer finde ich noch, dass so viele Labels wenig wert auf qualitativ hochwertige Texte legen, sondern viel mehr auf die Follower Zahlen blicken. Dieses Verhalten setzt Blogger, die von ihrem Blog leben möchten natürlich auch unter Druck, denn wer zeigt, was die Masse sehen will, ist definitiv erfolgreicher. Zumindest braucht es länger einen Blog aufzuziehen, der nicht nur die heile und perfekte Welt suggeriert.

      viele liebe Grüße
      Rebecca

  • Reply Laura Eve 16. Juni 2016 at 11:26

    Ich kann mich in deinem Beitrag auch ein bisschen wiederfinden.
    Ich schreibe meine Beiträge nicht so, dass sie für die Suchmaschinen optimiert sind, daraus mache ich mir nicht wirklich etwas. Außerdem wirkt es dann so gestellt, ich schreibe einfach meine Gedanken nieder.

    Liebst, Laura

    • Reply beccs@ruhrstyle 17. Juni 2016 at 8:20

      Liebe Laura,

      dein Weg einen Blog zu betreiben ist mir sehr sympathisch. Natürlich muss man immer abwägen, ob man erfolgreich bloggen möchte oder nur zum Spaß, aber ich denke selbst wenn man gerne ein Buisness aus dem Blog machen möchte, muss man sich nicht zwangsläufig verbiegen und verbrechen. Gott sei Dank gibt es auch erfolgreiche Blogger, die sich selbst treu bleiben. 🙂

      Liebste Grüße
      Rebecca

  • Reply Anne Westphal 14. Juni 2016 at 20:40

    Herrlicher Beitrag! Danke, dass du das mit uns teilst!
    Liebe Grüße
    Anne

    • Reply beccs@ruhrstyle 15. Juni 2016 at 11:24

      Dankeschön liebe Anne.

  • Reply Christine 17. Mai 2016 at 10:46

    Haha, der Satz über Fashion Blogger mag hart klingen, aber mir gefällt er. Er bringt die Wahrheit mal auf den Punkt. Denn ich finde, nicht jeder der seine neusten H&M Errungenschaften zeigt, ist gleich ein guter Fashion Blogger. Da gehört schon wesentlich mehr dazu und meiner Meinung nach auch etwas mehr Ahnung in dem Bereich. Nicht nur eine Shopping Leidenschaft.
    Und was Snapchat angeht: schlimm. Also ich muss echt sagen, dass es ein paar tolle Accounts gibt. Die geben sich total viel Mühe und erzählen sogar wirklich süße oder witzige Geschichten. Aber den meisten dort bin ich wieder entflogt… gerade Fashion Blogger packen da nur noch Päckchen aus! Und das geht dann bei Snapchat noch etwas einfacher und mit weniger Arbeit, als wenn man ein YouTube Video machen müsste…
    Grausam!

  • Reply *thea 17. Mai 2016 at 10:17

    Liebe Rebecca,
    schön, dass ich zu dir gefunden habe, ich mag deine Schreibe, das mit den vielen Schimpfwörtern ist echt mal erfrischend. Ich lese eigentlich gar keinen klassischen Fashionblog mehr – die Mischung machts. Und wie oben schon erwähnt: jedem das Seine und es soll immer noch Spaß machen, die krampfhafte anscheinend für Erfolg vorgeschriebene Richtung eines Stils zum Beispiel. Mir macht es total Spaß, bei Instagram meinen Feed zusammenzustellen, und ich habe mir auch ein Farbschema überlegt, aber bewusst mal kein cleanes schwarz rosa weiß, sondern wie es mir halt gefällt. Und Snapchat – wenn ich eine App nicht gleich intuitiv verstehe, hat sie verloren bei mir. Hat mir von Anfang an keinen Spaß gemacht. Wenn ich jetzt öfter in vielen Kommentaren lese, dass anscheinend ganz viele dort nur Bullshit von sich geben und dabei filmen kann ich nicht mitreden, aber es fehlt mir wohl auch nicht 😉 Deine Fotos finde ich sehr gelungen, vor allem das erste mit dem verrartzen Hintergrund. lg

    • Reply *thea 17. Mai 2016 at 10:18

      verratztem Hintergrund , soll das heißen.

  • Reply Esra 17. Mai 2016 at 0:08

    Liebe Rebecca, äähhh, aber du meinst nicht zufällig einen Post von mir?? ?
    Jedenfalls, mir sind die vielen Schimpfwörter in deinem Post äußerst sympathisch ? Ich habe auch grad SO die Nase voll von der „Blogosphäre“!!! Lauter Seifenblasen, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben – NICHT! Und diese Jagd nach Erfolg ekelt mich langsam auch an… Egal, anderes Thema.
    Jedenfalls cooler Post und ich mag dein Outfit sehr! Einfach super lässig und cool!
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/

    • Reply beccs@ruhrstyle 17. Mai 2016 at 6:04

      Liebe Esra,

      Ach quatsch! Du gehörst doch Gott sei Dank zu denen, die sich auch mal kritisch äußern und nicht alles rosa anmalen, auch wenn rosa durchaus eine schöne Farbe sein kann. Hast du angenommen, ich könnte deinen Post meinen, in welchem du von der Fashion Week sprichst, wie se alle dahin rennen, aber null Ahnung von den Designern haben? Das habe ich nicht so aufgefasst, als würdest du grundsätzlich kritisieren, dass man nicht alle Designer kennt, sondern das du meinst, das es lächerlich ist, wie alle möglichen Leute zu dieser Veranstaltung latschen, als wären se die Kings of Currywurst, lediglich um sich selbst zu präsentieren, aber mit null Interesse an dem Hauptthema: Mode und Labels. Also nein, es ging um einen anderen Beitrag, von einer anderen Bloggerin 🙂

      Das manche mit ihrem Blog gerne etwas verdienen möchte, vielleicht so gar erfolgreich sein möchten finde ich gar nicht mal so schlimm. Ist ja an sich auch eine schöne Sache! Nervig ist, dass dazu viele im Einheitsbrei (ich glaube, das Wort hast du auch schon benutzt 😉 ) schwimmen und keine Individualität an den Tag gelegt wird. Manchmal denke ich, huch da ist ja schon wieder eine Masha! Du verstehst sicher was ich meine!?!

      Auf jeden Fall danke ich dir für dein Kompliment und gebe dir auch gerne eins zurück, denn auch, wenn wir nicht auf der selben Linie fahren bez. Fair Fashion etc, finde ich, dass du einen ganz besonderen Look hast und ein Talent, für außergewöhnliche Kombinationen. Außerdem finde ich es super, dass du zwar-so würde ich sagen-einen klassischen Fashion Blog führst, aber halt mit der richtigen Portion Realismus und einer ordentlischen freien Schnauze (so sagt mans im Pott) 😉

      viele liebe Grüße
      Rebecca

  • Reply Jenni 16. Mai 2016 at 20:36

    Liebe Rebecca!

    Ich liebe deine schonungslose Offenheit!
    Toll, solche herrlich offenen Texte lesen zu können!

    Ich habe mir vorher bisher wenig Fashion Blogs angesehen, weil ich mit Mode irgendwie nicht soooo viel am Hut habe wie mit dem lieben Essen. Nicht, dass ich mich nicht gerne und schick anziehe – aber ich könnte keinen Blog damit füllen. Und schon gar nicht in dem aufpolierten Stil, den viele, viele Bloggerinnen derzeit bevorzugen. Ich meine: Natürlich sieht das klasse aus! Aber irgendwie habe ich beim Betrachten dieser Bilder immer zuerst ein schlechtes Gewissen, weil mein Leben nicht so perfekt ist und dann frage ich mich, wie viel Arbeit sie wohl in dieses weiße Universum stecken. Ich mag es auch sauber, abwechslungsreich und spannend – aber bunt, denn so ist das Leben. 🙂

    Bleib‘ so, wie du bist, denn das ist großartig! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply beccs@ruhrstyle 17. Mai 2016 at 6:12

      Liebe Jenni,

      ich wundere mich ja, dass noch kein einziger kritischer Kommentar zu diesem Post eingegangen ist, Offenheit kommt ja eigentlich nicht immer und überall gut an. 🙂
      Ja, so manches Mal, kann man sich bei diesen Hochglanz Blogs schon eingeschüchtert fühlen, aber zum Glück zählt letztlich immer das, was hinter der Fassade steckt.

      Übrigens, vor zwei oder drei Tagen habe ich Abends im Bett meinem Liebsten deine Bilder auf Instagram gezeigt und es ging die ganze Zeit so: „Oh kannst du das speichern, dass müssen wir nachkochen. Oh sieht das alles gut aus. Oh, ich habe jetzt Hunger.“ Er kann im Grunde mit Instagram überhaupt nichts anfangen, aber deinen Feed fand er klasse. 🙂

      liebste Grüße
      Rebecca

  • Reply Tina 16. Mai 2016 at 20:19

    Jawohl! Ganz genau! Witzigerweise habe ich gestern fast genau zur gleichen Thematik auch einen Post geschrieben. Wer seinen Instagramfeed gerne weiß und clean haben möchte, soll das gerne tun, aber nur (und mittlerweile glaube ich dass das immer mehr werden, die das wirklich mit Kalkül und nicht aus Leidenschaft betreiben) da mitmachen, weils halt gerade so Trend ist und sich dann noch drüber beschweren, dass ja alles gestellt ist und gleich aussieht, ist eben einfach schlicht dumm.
    Ich lese auch nur noch Fashionblogs, die mehr als nur Bilder haben und mir einfach auch einen Mehrwert bieten.
    Und was Snapchat betrifft: den Hype kann ich tatsächlich auch überhaupt nicht nachvollziehen- für mich wäre diese App verschwendete Lebenszeit – habe schon bei Youtube diese elend langen Haulvideos nicht verstanden und werde mir das nicht auch noch am Handy anschauen wie fremde Leute Pakete auspacken
    Liebste Grüße

    • Reply beccs@ruhrstyle 17. Mai 2016 at 6:14

      Oh liebe Tina, das klingt spannend und ich werde heute Abend mal bei dir vorbeischauen.

      Hahahahaha, diese Haul Videos sind echt der Kracher und auch ich werde nie verstehen, was das soll.

      ganz liebe Grüße
      Rebecca

  • Reply liebe was ist 16. Mai 2016 at 17:18

    ach liebe Rebecca,
    wie sehr du mir aus der Seele sprichst! 🙂
    ich liebe Mode und ich liebe es auch sie auf meinem Blog zu zeigen, wenn ich die Möglichkeiten dazu habe (Ftotgraf, Wetter, Outfit … spielt ja alles zusammen eine Rolle), aber diese Anstrengng, die man auf vielen Blogs dahinter sehen kann, gefällt mir überhaupt nicht! irgendwie hat das dann nichts mehr mit Spaß zu tun, sondern ist ein ziemlich hartes Business. ich wünsche mir einfach, dass sie die „fashionblogger“ mal wieder etwas weniger ernst in ihren High Heels nehmen 😉

    für nicht „fashionable“ finde ich die aber doch ganz schön fofogen übrigens und dein Outfit gefällt mir sehr: dieser tolle Midi-Rock! 🙂

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

    • Reply beccs@ruhrstyle 17. Mai 2016 at 6:32

      Liebe Tina,

      ich finde deinen Blog ganz wunderbar, so wie er ist und du hast absolut recht, wo bleibt bei manchen der Spaß. Klar, einige betreiben ihren Blog hauptberuflich und Arbeit macht nicht immer Freude, aber bei vielen, sehe ich nichts als Perfektionswahn und, wie du auch geschrieben hast, krampfhafte Anstrengung. Dabei gibt es Beispiele, dass es auch anders geht. Bei Daria Daria finde ich, merkt man immer, dass sie jeden Post mit Leidenschaft schreibt, oder ebenso bei Like a Riot.

      Haha, fashionable! Tatsächlich, hatte ich vor, für diesen Post mal Fotos mit so richtig guten Posen hinzubekommen, leider vergeblich. Das letzte Bild, war das einzige, was von den inszenierten Bildern übrig geblieben ist und auch dies gefällt mir nicht zu hundertprozent, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich weiß, dass es inszeniert ist. Auf dem Ersten habe ich tatsächlich telefoniert und mein Liebster hat einfach losgeknipst und bei dem Zweiten, waren wir auf dem Weg nach Hause. Diese gefallen mir besser. 🙂

      liebste Grüße
      Rebecca

      • Reply beccs@ruhrstyle 21. Mai 2016 at 9:10

        Hallo Thea,

        wie schön, dass du auf meine Seite gefunden hast. 🙂 Ich habe mir gerade deinen Feed bei Instagram angesehen und bin ganz begeistert. Man sieht, dass du deinen Account pflegst, aber trotzdem authentisch bist und Authenzität ist doch die Hauptsache.

  • Reply Lothar alias Holli von Hollis Allerlei 16. Mai 2016 at 11:50

    Hi Rebecca,
    geiler Beitrag. Du bist eh meine Lieblings Fashion Bloggerin 🙂

    Mach mal ruhig weiter so Du wirst schon sehen was Du davon hast 🙂

    Liebe Grüße
    Lothar alias Holli von Hollis Allerlei

    • Reply beccs@ruhrstyle 17. Mai 2016 at 6:38

      Hallo Lothar,

      vielen vielen Dank, das freut mich riesig! 🙂

      viele liebe Grüße
      Rebecca

  • Reply Wiebke 16. Mai 2016 at 10:04

    Liebe Rebecca,
    den erwähnten Blogbeitrag habe ich auch gelesen und nahezu die gleichen Gedanken dazu gehabt.
    Wenn ich zwangsläufig alle diese Kriterien erfüllen müsste, um Fashion Blogger zu sein, dann bin ich heilfroh, dass ich so oder so für mich entschieden hatte, das ich gar keinen Fashion Blog mehr haben möchte. Diese beschriebene Welt und ihre Menschen ist mir viel zu oberflächlich, zu selbstverliebt und zu konform. Aber vor allem zu aufgesetzt und künstlich.
    Das wahre Leben ist nicht immer perfekt gestylt und arrangiert, es ist bunt, manchmal grau in grau und wenn man es richtig macht, ist es pulsierend, wild und abwechslungsreich. Also das Gegenteil von Instagram tauglich. Göttin sei Dank.
    Ich finde, dass Dein Blog genau das widerspiegelt. Tiefsinnig, auch mal angefressen, facettenreich und total echt. Wenn Dich das zur miesen Fashion Bloggerin macht, scheiß drauf.
    Und dieses Snapshat Ding, das müsste mir auch mal bitte jemand erklären, das ist irgendwie auch noch nicht so wirklich bei mir angekommen.
    Abschließend möchte ich aber noch zur Rettung einiger weniger sagen, dass es in der Welt der vermeintlich „echten“ Fashion Bloggerinnen auch die gibt, die wirklich sympathisch sind und mit Tiefe punkten.
    Genug Senf von mir und Dir eine schöne Woche.
    Liebe Grüße
    Wiebke

    • Reply beccs@ruhrstyle 16. Mai 2016 at 11:09

      Liebe liebe Wiebke,

      ich danke dir für deine lieben und aufbauenden Worte. Natürlich gebe ich dir recht, es gibt viele Blogs, auch Fashion Blogs, die wahnsinnig gut sind und wie du schon sagtest, auch äußerst tiefgründig. Ebenso finde ich auch nicht alle cleanen Feeds kacke. Mich nervt eher, dass manche einfach meinen, entscheiden zu können, wer eine Blog-Berechtigung hat und wer nicht.

  • Reply Mitzi irsaj 16. Mai 2016 at 9:25

    Ich bin vermutlich zu alt um bei dem ganzen Zeugs noch mitzukommen (und das mit Ende 30…es ist grausam), aber die vermeintlichen Fehler, die du machst, sind die Gründe warum ich hier und nicht auf Profi cleanen Fashion Blogs rumhänge. Die sind zwar nett anzusehen, aber so weit von mir entfernt, dass ich schlecht Laune bekomme. ;).
    Warum ich Instagram und Twitter habe weiß ich nicht mal. Wahrscheinlich um mir andere Accounts anzusehen und dabei zu denken….“ah, so funktioniert das“. Meine Follower nehmen mein Account wohl um sich zu denken „ok, so geht es nicht“ :).

    • Reply beccs@ruhrstyle 16. Mai 2016 at 11:01

      Na siehst du, und ich bin gern bei dir! 🙂

  • Reply Julia (mammilade-blog) 15. Mai 2016 at 22:12

    Muahahahaha…
    Ein super Artikel, den ich mit Wonne verschlungen habe 😉
    Danke dafür!
    Also bezgl. Fashion kann ich gar nichts vorweisen,
    denn ich trage beharrlich das, was mir gefällt und vor allem auch das, was ich
    auch noch nächstes Jahr tragen würde…
    Mit Seo kenne ich mich nicht besonders aus,
    aaaaber: Mein Insta-Feed und mein Blog sind hell…
    Bunt, ohne Struktur und Plan, aber hell… ;)))
    Warum? Weil es in ist?
    Mitnichten!
    Ich lebe tatsächlich hell, mag es hell und klar und aufgeräumt,
    aber eben auch bunt und fröhlich und spontan und frei.
    Das bin ich, so ist mein Leben, so schaut es bei uns aus – gerne eben auch als wohltuenden
    Kontrast zu den eher dunkleren Tagen, unaufgeräumten Kinderzimmern,
    schlaflosen Nächten, hustenden Kindern,…
    Snapchat ignoriere ich auch völlig, so wie Twitter auch…
    Dafür quatsche ich lieber mit meinen Minis und genieße das geniale Ruhrpottleben 🙂

    Herzliche Grüße zu dir!
    Julia

    • Reply beccs@ruhrstyle 16. Mai 2016 at 10:58

      Liebe Julia,

      ich glaube es gibt auch ganz viele Blogger, die einen hellen Feed/Blog führen, einfach weil es ihnen selbst gefällt und das finde ich sowieso mehr als in Ordnung. Ich mag auch druchaus, Seiten die hell gehalten sind. Was mich nervt, wenn ich nun auch alles umstellen soll, weil es nun halt ein Trend ist, alles ganz clean zu haben und weil man sonst nicht gut ankommt. Ich denke das muss nicht sein und wird auch schnell langweilig.

      Ja, Twitter, diese Plattform hatte ich ganz vergessen. 🙂

      liebe Grüße
      Rebecca

  • Reply Kea 15. Mai 2016 at 21:18

    Meine Liebe, ich sag es mal ganz kurz: Es gibt etwas, das man mit allen überbelichteten Insta-Fotos, Trendteilchen und Snapchat-Videos dieser Welt nicht kaufen kann – und das ist Stil. Den du hast, wie du mit diesen Fotos mal wieder beweist. Ich liebe die Schuhe. Und ich liebe, wie du das alles kombinierst und wie du es spazieren trägst. Ob in Gelsenkirchen oder Buxtehude ist mir piepegal. Weil es einfach verdammt geil aussieht! So. Ich habe fertig 😀

    • Reply beccs@ruhrstyle 16. Mai 2016 at 10:52

      Liebe Kea, ich sage es auch ganz kurz: Einen dicken Knutscha an dich, meine Gleichgesinnte. 🙂

  • Reply Susanna 15. Mai 2016 at 20:48

    Bonjour!
    Ich kann mich sehr gut in deinem Beitrag wieder finden 😀 Ich kenne weder unzählige Designer, noch habe ich viele Follower auf Instagram. Seit einem Jahr habe ich nicht mehr als 180 Follower auf Instagram. Das finde ich aber auch nicht so schlimm. Denn lieber lade ich Bilder mit der jeweiligen Bearbeitung hoch die mir gefallen, als immer die gleichen überbelichteten, cleanen Fotos. Bloß um mehr Follower zu bekommen. Das muss ja nicht sein 😀
    Gelsenkirchen ist tatsächlich nicht die bezauberndste Stadt. Aber es lassen sich durchaus hübsche Häuser finden 🙂
    Also mach weiterhin dein Ding, denn das machst du gut 🙂 Finde ich 🙂

    Dein Outfit gefällt mir außerordentlich gut 🙂 Die Sonnenbrille ist der Knüller!

    Liebe Grüße,
    Susanna
    _____________________________________________
    http://www.susannavonundzustil.de

    • Reply beccs@ruhrstyle 16. Mai 2016 at 10:51

      Liebe Susanna,

      vielen Dank für deine lieben Worte! Mir geht es auf Instagram nicht anders und ebenso wie dir, ist es mir ziemlich egal. Ich möchte mich nicht verbiegen und verbrechen um gut anzukommen und das müsste ich tun, würde ich auf jeden Zug aufspringen. Du hast recht, ein paar hübsche Gebäude gibt es auch hier. 🙂

      liebste Grüße
      Rebecca

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