Blog Leben Nachhaltig

5 Teesorten, die mehr können als nur wärmen.

19. November 2016

heiltees

Im Herbst und im Winter genießen wir gerne die oftmals dunklen Tage auf dem kuscheligen Sofa. Auf dem Teller liegen ein paar selbstgebackene Plätzchen und aus der Tasse Tee in unseren Händen steigt duftender Dampf empor.

Ich zumindest trinke in dieser Jahreszeit sehr viel Tee. Ganz besonders gerne, wenn wir bei Regenwetter die Hunderunde hinter uns gebracht haben und total durchgefroren sind, kann eine Tasse Tee so einiges!

Tee kann aber noch viel mehr, als uns von innen wärmen und heute möchte ich euch mal zeigen, was so manche Teesorten in sich haben.

Rosenblüten-Tee: Ja, Rosen sind nicht nur wunderschön anzusehen, manche Arten bzw. die Blätter lassen sich auch hervorragend zu aromatischen Tee verarbeiten. Zum einen ist das die Wildrose Rosa gallica – zu deutsch auch Essig-Rose – und zum anderen die Rosa centifolia, auch Kohl-Rose genannt. Zur Blütezeit pflückt man ihre Blätter und trocknet diese. Die heilende Wirkung steckt in diesen Blüten. Es sind Gerbstoffe, die Verbinnungen mit Proteinen eingehen. Trinkt man nun einen Rosenblütentee, verbinden sich die Eiweiße der Schleimhäute mit den Gerbstoffen und es findet ein Zusammenziehen des Gewebes statt. Durch diesen Vorgang entsteht ein Schutzfilm gegen Bakterien.

Außerdem hilft dieser Tee auch noch gegen Kopfschmerzen, da dieser entkrampfend wirkt.

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Anis-Tee: Dieser Tee kommt auch bei Kindern ganz gut an, der er etwas süßlich und nach Lakritze schmeckt. Die im Tee enthaltenen ätherischen Öle wirken schleimlösend und entkrampfen und haben außerdem eine immunstärkende Wirkung. Anis-Tee ist also gut einsetzbar, bei Atemwegserkrankungen. Auch stillende Frauen können von diesem Tee profitieren, da er den Milchfluss fördert.

In der Regel reicht 1 Tl Tee pro Tasse. Die Ziehzeit beträgt ca. 10 – 15 Minuten.

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Der Frauenmantel-Tee: Dieser Tee macht seinem Namen alle Ehre, denn man könnte annehmen er ist speziell für die Frau gemacht. Er hilft bei unter anderem bei Menstruationsbeschwerden, PMS, Weißfluss und Beschwerden im Zusammenhang mit den Wechseljahren. Zu Beginn der Schwangerschaft stärkt dieser Tee die Gebärmutter und nach der Schwangerschaft fördert dieser den Milchfluss und die Rückbildung.

Trotz des Namens ist der Tee natürlich nicht nur Frauen zu empfehlen. Im Grunde ist er ein Allheilmittel und hilft zum Beispiel außerdem bei Fettleibigkeit, Schilddrüsenerkrankungen und Diabetis. Alle Heilwirkungen aufzulisten würde leider den Rahmen sprengen, aber es lohnt sich in jedem Falle diese Tee daheim zu haben.

Für die Zubereitung des Tees wird ein Esslöffel frisches oder getrocknetes Kraut mit 250 ml kochendem Wasser übergossen. Anschließend für 7-10 Minuten ziehen lassen. Bei Beschwerden oder als Kur drei- bis viermal täglich eine Tasse trinken.

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Klettenwurzel-Tee: Wie oft haben wir uns schon über diese lästigen kleinen Biester geärgert, wenn sie sich an unserer Kleidung festsetzen und nicht mehr loslassen wollen. Doch hat diese Klette auch ihre guten Seiten!

Leider ist die Zubereitung genauso anstrengend wie das entfernen der Klettern, aber es lohnt sich.

Zubereitung: Man nimmt man pro Tasse (1/4 l) einen gehäuften Teelöffel Klettenwurzel-Stücke. Die Wurzelstücke werden dann mit kaltem Wasser übergossen und der Tee muss anschließend 5 Stunden ziehen.

Nach dieser Zeit wird der Tee bis zum Sieden erhitzt. Maximal 1 Minute sieden lassen.

Dieser Tee dient der Blutreinigung und fördert die Leber-und Galletätigkeit.

Abgesehen davon kann der Tee auch als Spülung für die Haare verwendet werden, da dieser gegen Haarausfall und Schuppen hilft.

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Salbei Tee: Dieser Tee ist nicht gerade beliebt, denn der Geschmack ist etwas eigentümlich und bitter. Damit der Tee Wirkung zeigt, sollte man unbedingt den echten Salbei-Tee und nicht den Wiesen-Salbei verwenden.

Angewandt werden kann dieser Tee zum Beispiel durch Mundspülungen bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes sowie bei Zahnfleischentzündungen. Außerdem helfen 2- 3 Tassen täglich bei akuten Magen-Darm Problemen.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte dieser Tee allerdings nicht getrunken werden, da er wehenauslösend und milchflusshemmend ist.

Es gibt noch viele weitere Teesorten, die heilende Wirkungen vorweisen. Ich bin der Meinung, dass es sich immer lohnt erst einmal auf natürliche Weise zu versuchen, Beschwerden zu lindern.

welche-teesorten-fuer-welche-beschwerden

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4 Comments

  • Reply Katheryn 8. Februar 2017 at 19:12

    Anise tea is really aromatic and soothing. The smell is delicious. Great reminder about sage tea too. Thanks for the advice and for sharing!

    http://www.citystyleandliving.com/editors-notebook-travel-style/

  • Reply Susanna 24. November 2016 at 15:07

    Oh ja! Ich bin auch ein großer Tee Fan 🙂 Gerade im Winter es ist so gemütlich mit einem guten Buch und einem leckeren Tee in der Kuscheldecke eingemurmelt zu sein. Bis auf den Rosenblüten-Tee kannte ich keinen von den aufgelisteten Sorten. Klingen aber alle sehr spannend 🙂

    Liebe Grüße,
    Susanna
    __________________________________________________
    http://www.susannavonundzustil.de

    • Reply beccs@ruhrstyle 25. November 2016 at 12:23

      Hallo Susanna,

      ja, die Tage auf dem Sofa genieße ich auch immer sehr. An diesen mag ich so gar dicke Regentropfen, die gegen die Scheibe klatschen. 🙂 Es freut mich auf jeden Fall, dass dir der Beitrag gefallen hat und du neue Teesorten entdecken konntest.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  • Reply L♥ebe was ist 19. November 2016 at 16:46

    das ist ein wunderbarer Beitrag meine Liebe!
    ich bin ein riesen Tee-Fan und für mich gehört der Tee am Abend zuhause zu meinem absoluten Ritual, egal ob Sommer oder Winter. vermutlich trinken aber gerade jetzt in den kälteren Monaten mehr Menschen mehr Tee.
    am liebsten Mag ich Kräutertees am Abend, die auch kein Koffein enthalten.

    finde es wunderbar, dass du die Wirkung der veschiedenen Tees hier aufgeführt hast. der Rosentee hört sich schon sehr gut an.
    mein absoluter Winter-Tee-Tipp: Kräutertee mit Orangenspalten, Ingwer und einer ausgekrazten Vanilleschote. einfach eine Hammer Kombi und sicher auch gut für das Immunsytsem 🙂

    hab noch ein tolles Wochenende meine Liebe,
    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

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